Friedensfahrzeuge – Geächtetes Wahrzeichen der Rechten

Wer für die Einhaltung von Recht und Ordnung ist, weil er glaubt, dass auf diese Weise am ehesten der Frieden im Inland bewahrt werden kann, nimmt nicht nur die Position des Gesetzeshüters ein – manchmal unwissentlich oder sogar unwillentlich -, er macht sich angreifbar, Rechte zu beschützen, die andere als Unrecht ansehen. Das können Bereiche des Ayslrechts wie des Sozialrechts sein, das können Kapitalmarktrechte und Regeln sein, die, wie wir aus der Geschichte wissen, selbst Hitler auf die Palme trieben. Wer für das Recht ist, und einer Law-and-Order-Politik etwas abgewinnen kann, ist ein Rechter, und mitnichten rechtsextrem, und es gibt auch keine fließenden Übergänge, denn wirklich Rechtsextreme scheißen genauso auf das Recht (der anderen, des Staates) wie Linksextreme. Wer ein Recht hat, hier zu leben und zu arbeiten, ist eine Frage, die sich nur Menschen mit Background zu trauen wagen, meistens also keine Linken, und wer einen Führerschein hat, und das nötige Kleingeld, um sich eine Friedensfahrzeugbemalung bzw. -beklebung zu leisten, ist verdächtig, bereits für den Verfassungsschutz zu arbeiten und andere zu denunzieren.

Das Friedensfahrzeug, das eine Idee einer Autowerkstatt aus Mecklenburg-Vorpommern war, und entgegen aller Erwartungen eben nicht viele Aufträge hat, Nachahmer wie Akzeptanz fand, ist zum Tabu im Straßenbild und in der Rückschau auf die Anti-Corona-Proteste geworden. Q-Anon-, Kaiserflaggen, Wirmer-Flaggen, sogar ein HKNKRZ hat es auf die Demos geschafft, und damit sind laut Definition alle Rechts bzw. Rechtsradikal, die gegen eine Zwangsimpfung sind. Das ist typisch für eine newrotische Weltsicht, eine Differenzierung und Positionierung zu Gunsten der Position der Peergroup zu unterlassen. Mit welchem Symbol sind denn die Antifas auf die Anti-Corona-Demos gegangen und wie oft wurde die Internationale gesungen oder gespielt? Richtig!: Vermutlich kein einziges Mal, bis auf die Demos auf St.Pauli am Fischmarkt, die interessanterweise mit am besten besucht waren und am meisten von der Antifa bekämpft- Hier demonstrierte die Antifa gegen die Antifa. Das ist ungefähr so, als wenn die NPD zur Distanzierung eine Demo unter dem Motto „Nazis gegen Rechts!“ anmeldet.

Wer es geschafft hat, ein Friedensfahrzeug auf seine Demo zu lotsen, hatte ein Stein bei der Polizei im Brett. Nicht nur der große Sprinter der Assange-Mahnwache, auch der wunderschöne schwarzlackierte Mini mit dem Konterfei von Julian Assange blieb im Stadtbild hängen, und Oma Ilonas „Frieda“, die weiße A-Klasse, wurde zum Hassobjekt der Linken, und man musste wirklich Angst haben, dass ihr die Außenspiegel abgehauen, der Lack zerkratzt, der Reifen zerstochen, oder das Schlüsselloch unbrauchbar gemacht wurde. Ich selber, mit meinem weissen E-Fahrrad, musste mir den teuren E-Motor ersetzen lassen, weil ein Anti-Menschheitsmensch der Meinung wahr, E-Fahrräder stehen nur und ausschließlich linken Faschisten zu. Es geht nicht um 600 Euro Reparaturkosten oder der Abend, das zerdepperte Fahrrad (Reifen waren ebenfalls zerstochen) im Winter zur Bushaltestelle am Rübencamp zu schieben, denn vor dem Barmbek-Haus hat die Antifa das Recht, alles zu demolieren, was ihr nicht passt, viel wichtiger finde ich, dass ohne diese Linux-Gruppe ich nicht einmal die Sars-Cov2-Pandemie hätte aufklären können, weil dort die klügsten und besten Computerfachleute sitzen, die man sich nur wünschen kann, hat doch die Pandemie mit Bill Gates und seiner Stiftung „Es herrscht Klassenkampf und seine Klasse gewinnt“ und Linux zu tun. „Sucht der Stadt bestes“ sagt uns der Prophet Jeremia im Alten Testament, und wer das unterlässt, sitzt schnell mit einer 3. und 4. Flasche Bier alleine vor dem Weltempfänger und hört sich Reden aus der Zeit des Weltkriechs an, ohne zu wissen, ob das jetzt Satire ist oder hochaktuell. Besser, man macht einen Führerschein (hat mit unsrem Führer allerdings nichts zu tun außer einem VW) und kauft sich ein weisses Auto (keinen VW!) und macht daraus sein eigenes Friedensfahrzeug. Oder aber, man kauft sich ein blaues und macht daraus ein Auto des Federal Buero of Investigations, oder ein schwarzes Auto und macht daraus ein Auto der CIA – oder eines der Jakuza.

Bildquelle: Die Bandbreite – Es ist wieder so weit (Official Video) https://www.youtube.com/watch?v=sSoqZtuKtqo

Einem Freund von mir habe ich prophezeit, wenn er so weitermacht, fährt er bald illegale Autorennen, auch um ein paar Mikorkontakte zu erleben, denn als Demoteilnehmer bekommt man in Hamburg mit Pech nicht einmal einen Liter Milch, Friedensfahrzeug hin oder her – was schade ist. Eigentlich hätte das Friedensfahrzeug und der Verbrenner wie E-Motor das Potential, nebeneinander für die Versöhnung der Gesellschaft zu stehen. Auf der einen Seite, die Gutmenschen oder Gutmänner, die ewig morgigen, die den Klimaschutz verabsolutieren und alles digital lesen, auf der anderen Seite die Spritffresser, denen der Fortbestand des Regenwaldes, der 5000 vom Aussteben bedrohten Tierarten, Plastikmüll in den Weltmeeren, ewige Chemikalien, 5G-Auswirkungen auf den Vogelbestand, CO2-Emmission der Kohle- und vor allem der Stahlbranche und Vermeidung von Kinderarbeit zur Gewinnung von Seltenen Erden wie Kobolde und Nickel egal sind. Fragt sich nur, wie bekommen wir die Flat-Earther jetzt noch in dieses Bild integriert? Vielleicht mit einem Einrad oder einer HP Lovecraft-Fahne, und wer einen Insider kreieren will, nimmt nur eine Fahne von Hewlett-Packard.

Wofür stehen dann die Demoteilnehmer, die mit einer Fahne des Apple-Konzerns auf eine Antifa-Corona-Demo gehen? Vielleicht für mehr Jobs im Inland, sind es doch gerade die Forderungen der Amerika-First-Doctrine von Donald J. Trump, die Tim Cook ermahnen,. mehr Jobs in Amerika zu schaffen und weniger im Ausland, was dazu führte, dass Apple gleich 100.000 neue Jobs in Indien anmeldete. Man sollte das nicht ganz unterschätzen, haben die durch die Impfung geschädigten Inder und Inderinnen wenigstens versucht, Bill Gates vor Gericht zu bekommen, unsereins ist ja nicht mal in der Lage, auf Windows 11 zu verzichten und das Support-Ende von Windows 10 für eine Linux-Variante mal anzudenken. Was macht das mit Ihnen, wenn einer der größten IT-Konzerne immer noch beinahe 90% Marktanteile auf Desktop PCs hat, allerdings in der abosluten Stückzahl stark rückläufig, da Smartphones mit Android und Apple und Server-PCs mit Linux zunehmen und selbst China und Russland zukünftig auf Windows verzichten? Wird man dann so kurzsichtig sein, und China und Russland dafür als „Rechts“ beschimpfen, wenn Sie kein Windows mehr nutzen? Wird Microsoft mir diesen Blogeintratg durchgehen lassen? Vermutlich nicht, Aber wer ist für die Toten auf die Straße gegangen, den meisten ging es doch nur um die eigene Haut und den eigenen Bewegungsspielraum. Die Wenigsten waren noch da, als die Bilder der Toten präsentiert wurden, in Hamburg am Jungferstieg, in Bremen oder Berlin, und vor allem, wer spricht wen von einer Schuld oder Mitschuld frei?

Ein Freund von mir, er ist Musiker, seine Eltern hatten Auschwitz überlebt. Er war in einer Kirche bei einem Gedenken der Opfer in den Konzentrationslagern dabei. Ein Mann kam nach dem Gottesdienst zu ihm, und erzählte ihm, dass sein Vater ein KZ-Aufseher gewesen war, und er deswegen Zeit seines Lebens Schuld verspürte, Der bekannte Musiker nahm diesen Impuls ernst, und sagte zu ihm, dass er ihm im Namen der damals ermordeten Insassen verzeihen würde, da seine Eltern ja auch Teil eines Todeslagers gewesen waren, und fortan konnte der andere Mann damit besser leben und fühlte Schuld von sich genommen, und das, obwohl er selber ja gar nichts für die damaligen elterlichen Taten konnte. Wer ist bereit, Schuld zu vergeben und zu verzeihen, und wer ist bereit, eine Schuldverzicht anzunehmen, wenn diese so schwer wiegt? Schuld ist eine nichtdingliche Sache. Wer in Deutschland ein Auto fährt, möge sich doch einmal überlegen, ob er nicht der Polizei eine Freude macht, wenn er sein Auto wie ein Friedensfahrzeug bekleben lässt und sich aus Solidarität zu einem Rechtsstaat, zu Recht und Gesetz selbst, angreifbar macht. Ich verrate vorab: Er wird viele Reparaturen zahlen.

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