Negotiation through Transformation

Zugegeben, „Verhandlung durch Verwandlung“ macht im Deutschen ähnlich wenig Sinn wie im Englischen, und würde es sich nicht reimen, würde jeder denken „gut, jetzt hat er den Verstand verloren!“, was sicherlich nicht ganz abzustreiten ist, wäre nicht irgendwo ein hegelsches Hintertürchen, wie man diesen Satz interpretieren kann, ohne dass es sprachlich auszudrücken wäre, aber jeder sich doch irgendwie vorstellen kann: „hmm. Vielleicht haben wir noch gar nicht darüber nachdegacht…?“

Was könnte gemeint sein? Es ist ungefähr so, wie ein Kinofilm, eine 120 Mio. Dollar-Produktion, wo ein riesiges Plothole in der Mitte die Geschichte auseinanderbrechen lässt, aber aufgrund der bis zum Ende stringenten Beibehaltung der Charaktere inkl. Schauspieler niemand so richtig merkt, das die Story zwischendrin überhaiupt keinen Sinn ergibt. Sie glauben, es gäbe solche Filme nicht? Schauen Sie z.B. Aviator mit Leo DiCaprio. Ich kann in der Story keinen Sinn erkennen, außer eine Aneinanderreihung von Szenen, in denen er sich mal mehr mal weniger entweder die Hände wäscht, sich nicht vor die Tür traut, in einem Flugzeug sitzt und entweder Milch trinkt, abstürzt, oder vor einem Bundesgericht versatzstückartig etwas wiedergibt, wovon wir als Zuschauer ausgehen, dass es sich um Investigativmaterial (damals) gehandelt haben könnte, und zwar wenig überraschend, er vorher sich in einer vom FBI verwanzten Wohnung nicht besonders wohl fühlt, wobei er selber alle seine Frauen ebenfalls verkabelte – und sei es, um Industriespionage gegen sich abzuwehren.

Riesen Film! Fünf Sterne *****

Würden sich Staaten verwandeln können, man könnte meinen, sie erreichen vielleicht endlich ihre außénpolitischen Ziele. Nehmen wir die USA. Unter fast allen Präsidenten inklusive Obama hat sie beinahe jeden Krieg geführt, der ihr vors Rohr kam, und beinahe jeden Krieg verloren, bis auf den eigenen Bürgerkrieg und vielleicht den 2. Weltkrieg, wo sie natürlich knallhart bis zum Kriegseintritt auf Deutscher Seite war, aber das erzählt man ihnen natürlich nicht (mehr). Unter Donald J. Trump versucht die USA mit Pete Hegseth tatsächlich, Kriegsgefahren einzudämmen und nur soviel Härte zu zeigen, wie nötig ist, um Streitparteien an den Verhandlungstisch zu holen. Man könnte sagen, die USA haben sich verwandelt, von einer Kriegsmacht zu einer Ordnungsmacht. Interessant ist, dass in den Deutschen Medien, sofern ich das richtig wahrnehme und einschätze, immer genau das Gegenteil behauptet wird, die USA wolle die Ordnung zwischen Internationalen Staatem abschaffen. Verletzt die Ukraine einen Waffenstllstand über das Orthodoxe Ostern, ist das keine Erwähung wert, bis auf eine Fake-Meldung, Russland habe den Waffenstillstand in der Ukraine verletzt, bittet Wladimir Wladimirowitsch (falls jemand meint, mir gehe einer ab, Wladimir Putin genauso anzusprechen, wie seine eigenen Leute:JA!) in einem Interview mit Journalisten um Gerhard Schröder als Vermittler, hat es „Gerd“ Schröder hier höchstens zum 34c Vermittler beim AWD geschafft, und ein Ex-Kanzler Gerhard Schröder fällt unter die SPD-Kategorie „Gedächtnislücke“. Gut, dass ich mich als Hamburger vor meinem Wegzug nach Frankfurt Oder noch im Büro Klingbeil nahe einer REGIO-Haltestelle Rothenburg-Wümme zwischen Bremen und Hamburg bewarb, ich glaube, wir beide täten gut daran, das der Öffentlichkeit zu verschweigen…

Wie kann man sich verwandeln, um in eine bessere Verhandlungsposition zu kommen? Wäre die Ukraine am Zug, sie könnte die Werte von Familie und Christentum innerhalb der Orthodoxen Kirche unter ihren Gläubigen stärken, es könnte der Verhandlung außerhalb des Schalchtfeldes helfen und Kriegshandlungen beiderseitig erschweren. Gegen Satanisten, die außerehelichen Sex und Sex mit Jugendlichen propagiert, kämpft es sich von russischer Seite etwas leichter. Schwierig ist es allerdings, wenn man nicht genau sagen kann, wer innerhalb der Ukrainischen Gesellschaft eigentlich wer ist, und wer das Christentum, das es ja auch in der Ukraine gibt, dabei noch verteidigt, und vor was?

Dass es sich in der Ukraine um eine Kirche handelt, die sich von der Russischen Kirche abgespaltet hat, oder anders, die die russische Kirche von sich abtrennte und sagte, sie unterstünde jetzt dem Cosmopoliten von Byzanz, also Athen, und damit auch dem Papst, und nicht mehr Patriarch Kyrill I, wird hier nie erwähnt, und damit sind wir genau das, was man braucht, um einen verbrecherischen Krieg zu führen. Ein willfähriges Volk, das die Lügen der Medien und Eliten glaubt, die diese brauchen, damit normale und friedensliebende Menschen einen Krieg, den sie nicht führen wollen, sollten und auch nicht führen dürften, führen, aus Gründen, die sie nicht kennen nicht verstehen, und nicht gut finden. Wenn nun ein Kriegsschiff der Russsichen Marine vor der Deutschen Küste auftaucht, wie heute geschehen, würde keiner dies mit der hiesigen Kirche und einer Kirchenpolitischen Entscheidung in Verbindung bringen – es ist aber nun einmal genau so…!

Wenn nun unser Kanzler Merz beim DGB heute sagt, wir (gemeint sind Sie!) müssen kriegstüchtig werden und mehr Geld für Verteidigung ausgeben, um unsere Freheit und unsere Art zu leben zu verteidigen, dann meint er ganz bestimmt nicht diee Freiheit, genauso zu werden, wie die Russische Bevölkerung, und die Normen der Orthodoxie zu übernehmen und das Geschichtsbild Russlands zu tradieren. Er meint damit, dass sie die Narrative, die Hollywood und BBC („James Bond“) ihnen seit Kriegsende eingetrichtert haben, weiterhin gut finden, und wenn das nicht reicht, strahlt RTL alle 6 (9) Rocky-Teile aus, wo die Russen oder einer ihrer früheren Sowjet-Verbündeten den Bösewichten stellten, und Silvester Stallone, immerhin nach einem historisch sehr wichtigen Papst benannt, ihn nach dem Training in ‚Phili‘ beim Schleppen von Schweinebauchhälften und Hoch- und Runterlaufen des Katholischen Kirchturms seiner Jugendweihe verdrischt…

Es ist halt eben nicht so einfach mit dem Himmelreich, und wäre die Sache ausgemacht, Taufe, früh zu Bett gehen, hin und wieder ein Fussballspiel, bis zur eigenen Hochzeit Möpse anstarren, Arbeiten, mit genug Eigenkapital Haus (oder Wohnung) kaufen oder bauen, Kinder großziehen, Mammi und Pappi beerdigen und den erwachsenen Kindern mitteilen, wie man am Ende eines glücklichen Lebens selbst begraben werden möchte, man wär vielleicht dankbar für jede Minute auf Erden. Da aber Leben nicht immer gelingt, und man Häuser durch Vertreibung aufgeben muss, nach unverschuldeten Kriegen bei Null anfangen, Kinder beerdigen und Eltern verlassen muss ehe man sie beerdigt, und später mit Glück eine Karte oder ein Foto vom Nachbarn erhält, mit der Bitte, sich wenn möglich, an den Kosten zu beteiligen, während man sich eingesteht, seine Frau zu betrügen, seinem Kind kein gutes Vorbild gewesen zu sein, als Angestellter Kollegen und Chef beraubt und beklaut zu haben, vor Gericht Unwahrheiten wiedergegeben und damit für mindestens eine ungesühnte Tat mitverantworltich zu sein, während man sich mit einem Compagnon zerstritt, der mit der Beute abgehauen, während der eigene Sohn sich bereits Rocky Balboa zum Vorbild für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit nimmt, rückt das Reich Jesu in doch weitere Ferne, als einem das lieb sein konnte. „Gehe hin, verkaufe alles was du hast, spende es den Armen und folge mir nach…“ heißt es in der Bibel. Auch das ist verhandeln durch verwandeln, und gar nicht mehr so abwegig…

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